Berlin – Weltmetropole mit Kiezcharme

522864770_f0eab013e7_bBerlin ist mit fast vier Millionen Einwohnern nicht nur die größte Stadt Deutschlands, sondern auch sein kulturelles und historisches Herz. Was für andere Städte wie eine abgedroschene Floskel klingt, ist in Berlin gelebte Realität.

Denn als Mittelpunkt Europas hat sich hier Historisches abgespielt, vor allem nach dem zweiten Weltkrieg. Über 40 Jahre war Berlin unter den Alliierten Siegermächten des zweiten Weltkriegs geteilt. Und Berlins Teilung durch die Berliner Mauer bedeutete zugleich auch die Teilung ganz Deutschlands in die Klassenfeinde BRD und DDR und die der ganzen Welt in den kapitalistischen und den kommunistischen Block.

Berlin ist ein Schmelztiegel der Weltkulturen. In dieser weltoffenen und toleranten Millionenstadt mischen sich wie an kaum einem anderen Ort Menschen aller Länder; und mit ihnen Sprachen, Weltanschauungen und Leidenschaften.

Trotz allem ist Berlin über die Jahre das Berlin der Kieze geblieben. Als Berliner liebt man seinen Kiez und lebt in seiner eigenen kleinen Welt, die eigentlich gar nicht so klein ist.

Die Berliner lieben das Leben, das Feiern und die Currywurst. Vor allem auf Letztere sind die Berliner stolz wie auf sonst kaum etwas Anderes. Sie steht für den ganz eigenen, sympathischen und etwas verrückten Charme dieser Stadt.

Die besten Sehenswürdigkeiten in Berlin

Im Folgenden sollen kurz und knapp die aus unserer Sicht bedeutendsten Sehenswürdigkeiten aufgelistet und kurz dargestellt werden. Denn ist man Berlin, kommt man am Thema Kultur einfach nicht vorbei.

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Der Reichstag

Der Reichstag mit seiner charakteristischen und weltberühmten Kuppel ist eines der berühmtesten Bauwerke und einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in ganz Europa. Obwohl der Reichstag erst mit dem Wiedereinzug des deutschen Parlaments, des Bundestags im Jahre 1998 wieder seine heutige Bedeutung, die des Parlamentssitzes, erhielt, prägte er auch vor dem zweiten Weltkrieg die deutsche Geschichte.

Von hier aus der damalige SPD-Politiker Philipp Scheidemann am 9. November die Republik aus und beendete damit zugleich die über 1000-jährige Kaiserzeit, um die Ära der Weimarer Republik und des späteren Dritten Reichs einzuläuten.

Erbaut wurde das gläserne Gebäude zwischen 1884 und 1894 von Paul Wallot, der dabei Elemente aus Renaissance, Klassizismus und Barock vereinte, um dem Gebäude seinen zeitlosen Charme zu verliehen.

Nach zahlreichen Umbaumaßnahmen erhielt das Gebäude seine heutige Form. Die berühmte Inschrift „Dem Deutschen Volke“ kam 1916 hinzu.

Mehr Infos: http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/reichstag/

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Alexanderplatz

Der Alexanderplatz entstand im 18. Jahrhundert zu Zeiten der preußischen Könige und diente diesen ursprünglich als Parade- und Exerzierplatz. Von Anfang an wurde der „Alex“ aber auch als Handelsplatz, auch für Vieh genutzt.

Seinen Namen erhielt der Alexanderplatz, als Kaiser Friedrich Wilhelm III, ein Enkel Friedrich des Großen, den Platz anlässlich eines Besuchs des russischen Zaren Alexander in Alexanderplatz umbenannte.

Während des Krieges wurde der Platz komplett zerstört. Sein Wiederaufbau nach dem Krieg sah die Abschaffung der überirdischen Straßenbahn vor. Markanteste Gebäude sind das ehemalige Centrum-Warenhaus (heute Galleria Kaufhof), das Hotel Stadt Berlin (heute Hotel Park Inn), die Weltzeituhr, der Brunnen der Freundschaft und das mit 365 Metern Höhe höchste Bauwerk Deutschlands, der Fernsehturm.

Mehr Infos: http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/alexanderplatz/

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Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz steht wie kein anderer für das Neue Berlin, das sich nach der Wiedervereinigung innerhalb nur einer Dekade von der ehemals zerstörten, geteilten und rückständigen Stadt zur modernen Weltmetropole mauserte.

Dementsprechend findet man hier die modernste Architektur in ganz Berlin. Davon zeugen unter anderem das Musicaltheater, die Einkaufspassage (Arkaden), die Daimler City und allen voran die Aussichtsplattform am Potsdamer Platz 1 mit der Aussichtsplattform „Panoramapunkt“. Diese befindet sich im 24. Stockwerk des sogenannten Kollhoff-Tower. Zu diesem bringt ein Aufzug in nur 20 Sekunden, der damit als schnellster Aufzug Europas gilt.

In diesem Stockwerk sowie in dem darüber liegenden kann der Ausblick auf ganz Berlin genossen werden, während in einem der zahlreichen Restaurants gespeist oder gemütlich in einem Café gesessen werden kann.

Mitten in die moderne Architektur ordnet sich mit den Glasvitrinen aus der Belle Époque, die in das Hotel Esplanade integriert sind, ein lebendiges Stück Geschichte ein.

Mehr Infos: http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/potsdamer-platz/

In Berlin im Casino spielen

Wer das Gefühl hat, in Berlin bereits genug Sehenswürdigkeiten gesehen zu haben, was aus unserer Sicht kaum möglich ist, sollte vor seiner Abreise unbedingt in einem Casino vorbeischauen, denn: In Berlin ins Casino gehen, lohnt sich. Denn welche Stadt könnte ein mondäneres Flair versprühen als Berlin?

Und: Selbst für das größte und berühmteste Casino in Berlin muss man kaum drei Euro Eintritt zahlen.

Spielbank Berlin: Die Rede ist natürlich von der Spielbank Potsdamer Platz, Deutschlands größtem und eindrucksvollstem Casino überhaupt. Das mehrstöckige Glasgebäude lässt mit allen Spielvarianten – von Poker und Black Jack bis Videoslot keinen Wunsch offen und ist an sich schon einen Besuch wert.

Wirklich umhauen kann einen zusätzlich der Preis, denn in dieses beeindruckende Casino kommt man mit nur 2,50 Euro Eintritt. Und die Garderobe ist sogar kostenlos!

Casino am Fernsehturm: Wem es in der Spielbank zu laut oder hektisch ist, muss gar nicht weit laufen, denn auf demselben Potsdamer Platz findet sich ein etwas kleineres Casino, das aber ebenso für unbegrenzten Spielspaß steht. Hier finden zudem oft witzige Kostümpartys statt. Eintritt: Gerade mal einen Euro.

Kleinere Casinos: Kleinere, private Casinos sind vor allem in den Stadtteilen Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln. Wer von Casinos nicht genug bekommt, sollte die Jannowitzbrücke in Berlin-Mitte aufsuchen, an deren beiden Enden gleich zwei Casinos stehen.